augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Tränen in den Augen … diesmal zum Schmunzeln

Ich hab heut Tränen in den Augen,

ich weiss, die müssen gar nicht sein.

Steh in der Küche, frohen Mutes

und schneide eine Zwiebel klein.

 

Lange mach ich das nicht gerne,

es ist ein harter Kampf mit ihr.

Mir sagt das Schlagen meines Herzens,

du gehörst noch heute mir.

 

Ich nehm

mit Geschick

das Messer mit Mut

glaube daran

nun wird alles gut.

 

Doch die Tränen in den Augen,

die wollen einfach nicht vergehn.

Schmeiss die Zwiebel in die Ecke,

will sie niemals wiedersehn.

 

Ich nehm

mit Geschick

die Zwiebel mit Mut

werfe sie fort

nun wird alles gut.

 

Und die Tränen in den Augen,

die werd ich niemals wiedersehn.

Denn das Lächeln meines Mundes

ist ja tausendmal so schön.

 

Ja, die Tränen in den Augen,

die werd ich niemals wiedersehn.

Denn zum Schneiden einer Zwiebel,

wird mein Mann hier nur noch stehn.

 

2 Kommentare »

Computer * wie alles begann *

This is the voice of your computer: Are you ready?

 

Com, Com, Com, Computer,

da gibt es ein Problem;

ich kann nur Deutsch verstehn.

Com, Com, Com, Computer,

was sind das für Zeichen,

die mich hier erreichen?

 

This is the voice of your computer: Repeat your question

 

Was tun, wenn nichts mehr geht?

Dann blättert man im Buch,

in dem die Lösung steht.

Ich les die halbe Nacht

und such und such und such.

 

Auf Seite tausendzehn

steht es endlich ganz klar:

Willst Du die Lösung sehn,

frage den Computer,

dafür ist er doch da

 

This is the voice of your computer: Come and play with me

 

Oh

neeeeeeeeiiiiiiinnnn

Hinterlasse einen Kommentar »

Regentropfen Christian

Dem Regentropfen Christian,

dem wurd‘ ein wenig bang.

Er schaute sich die Erde an;

der Weg schien furchtbar lang.

 

Doch Wolkenmama Hildegard,

die sagte nett zu ihm:

„hier oben ist’s doch viel zu fad,

nun mach schon endlich hin“.

 

Die Brüder flogen alle fort,

da sprang er hinterher.

Ganz langsam kam er an sein Ort,

es war ja gar nicht schwer.

 

Er landete in einem See

und fand das ziemlich gut.

Eine liebe Zauberfee

belohnte seinen Mut.

Hinterlasse einen Kommentar »

Bertram Ungeschick

Ernst Dickfell ist ein Elefant

und in dem ganzen Zoo bekannt.

Zusammen mit seiner Grete

spielt er  sehr gern Trompete.

 

Der Sohn heisst Bertram Ungeschick;

er ist noch klein und ziemlich dick.

Mit Wasser spritzt Bert jeden nass,

man sieht, dies macht ihm riesig Spaß.

 

Ja, alle Kinder lieben ihn,

sie laufen immer wieder hin.

Bert ist der Freund von Jedermann,

weil er so herrlich spielen kann.

 

Wenn es dann nacht wird, hier im Zoo,

sind viele Tiere mächtig froh.

Denn endlich ist es etwas still,

da Bertram nun noch schlafen will.

Hinterlasse einen Kommentar »

Was sich reimt ist ein Gedicht

Was sich reimt ist ein Gedicht,

das weiß der Hund – die Katze nicht.

 

Der Vogel ist besonders schlau,

der Himmel mittags manchmal blau.

 

Im Dunklen kann man gar nichts sehn,

im Sommer wir gern barfuß gehn.

 

Bäume stehen oft im Wald,

wenn Du frierst, dann ist Dir kalt.

 

Auf einem Stuhl man sitzen kann,

im Winter kommt der Weihnachtsmann.

 

Fünf Zehen sind an Deinem Fuß

und nun ist mit dem Reimen Schluß

Hinterlasse einen Kommentar »

Ein Grashalm auf Reisen

Ein Grashalm reckte seinen Kopf

hinauf zum hellen Licht.

Ein Junge nahm ihn bei dem Schopf

sich wehren nutzte nicht.

 

Das Kind, das warf  ihn hoch hinaus

ein Vogel kam heran.

„Aus dir, da bau ich mir ein Haus,“

sprach er den Grashalm an.

 

Der Grashalm sagte: „Aber nein,

ich bin doch viel zu grün.

Und ausserdem auch viel zu klein,

kannst du das denn nicht fühl’n?“

 

Der Vogel flog mit ihm ein Stück,

liess ihn dann doch noch gehn.

Der Grashalm schaute kurz zurück

und wurd nie mehr gesehn.

 

Hinterlasse einen Kommentar »

Neugierige Käferkinder

Die Käfer Hans und Luther,

die sind noch ziemlich klein.

Zusammen mit der Mutter

leben sie unter ’nem Stein.

Hier ist es oft sehr dunkel,

das sieht wohl jeder ein.

Und Hans der fragt den Luther,

wie wär’s wohl ohne Stein?

Sie wühlen sich ganz heimlich

durch Steinchen und durch Gras.

So ’nen Pech, es regnet gerade

und beide werden naß.

Sie laufen bis zur Hecke,

die Füße tun schon weh.

Nur eine kleine Pause,

dort vorn im grünen Klee.

Es kommt ein großer Vogel

im Sturzflug auf sie zu.

Und Hans und Luther fliehen

direkt unter ’ne Kuh.

Sie wollen nur nach Hause,

schnell, schnell unter den Stein.

Sie rennen und sie stolpern

und sind endlich daheim.

Hinterlasse einen Kommentar »

Sehnsucht eines Regenwurmes

Ein Wurm, der sich Hans-Georg nannt,

der war im ganzen Beet bekannt.

Es drückten ihn die Sorgen schwer,

er wollt‘ so gerne mal ans Meer.

Am Tag darauf erschien ein Mann,

der schaute sich das Würmlein an.

Und eh Hans-Georg sich versah,

da lag er in ’nem Eimer da.

Er fragte sich, oh Schreck, was nun,

was soll ich in dem Eimer tun?

Ganz plötzlich spürte er den Sand

und ahnte, den gibt’s hier am Strand.

Oh Graus, oh weh was dann geschah

ging unsrem Wurm doch ziemlich nah.

Der Angelhaken kennt kein Spaß,

zog Hans-Georg ins kühle Naß.

Er wand sich hin und wand sich her,

auf einmal – plumps – war er im Meer.

Ist das nicht wirklich wunderbar,

so werden Träume manchmal wahr.

Hinterlasse einen Kommentar »