augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Hallo Leben

Vorbei

die Nacht der Schatten.

Niemehr

das ich verraten.

 

Kein Schritt

ist mehr verloren.

Voll Mut

der Blick ins Morgen.

 

Kein Tag

will ich versäumen.

Vom Glück

nicht mehr nur träumen.

 

Ich bin wieder stark

und lerne neu zu gehen.

Ich bin wieder stark

und fange an zu sehen.

 

Hallo Leben

das hast Du nicht gedacht.

Hallo Leben

ich bin ganz neu erwacht.

Hey, Du, ich kann Dich hautnah spüren

und werd dich nie mehr verlieren.

 

Vorbei

die Angst vor Fragen.

Nur noch

die Wahrheit sagen.

 

Voll Lust

das Jetzt genießen.

Ein Weg

für sich erschliessen.

 

Ich bin endlich wach

und lerne zu verstehen.

Ich bin endlich wach

und kann alleine gehen.

 

Hallo Leben

Du hast mich fast verloren.

Hallo Leben

doch ich wurde neu geboren.

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Allein

Vor langer Zeit,

ich war jung und lebte aus Spaß.

Die Liebe

war nur ein Spiel;

es ist vorbei.

 

Telefon

ich hör dich schon lang nicht mehr,

dabei sehn ich mich so sehr

nach einem Mensch.

 

Bin allein,

glaub es nicht

nur noch allein mit dem Wunsch

Bin allein,

will es nicht,

nur noch allein mit der Angst.

 

Vergangenheit,

die so wie ein Bild in mir wohnt.

Das Leben

schien ja so leicht;

es ist vorbei.

 

Dunkler Tag

denk an die Freunde, die mal waren,

doch will ich zu ihnen fahren

ist niemand da.

 

Bin allein

ich fühl es tief

einfach alt und unerwünscht.

Bin allein

ich will es nicht

und doch bleibt es mein Weg.

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Spiele niemals mit dem Feuer

Spiele niemals mit dem Feuer,

hat man mir als Kind gesagt.

Du verbrennst Dir nur die Finger

und das ist es doch nicht wert.

 

War es mir auch nicht geheuer,

hab ich doch das Spiel gewagt.

Denn die Neugier ist viel schlimmer,

die aus dem Verbot entsteht.

 

Heimlich wollte ich es machen,

ja das Feuer, es war schön.

Hör mich heut noch glücklich lachen

und staunend in die Flammen sehn.

 

Hat es auch manchen Schmerz gegeben,

bleibt das Spiel ein Teil von mir.

Lieber Wunden, als zu frieren,

Wunden heilen mit der Zeit.

 

Und die Feuer dieses Leben

sind doch ein ein Teil von Dir.

Willst Du wirklich davor fliehen,

merkst Du bald, der Weg ist weit.

 

Keine Träne wird mich lehren

und auch kein Schmerz, der mich verbrennt.

Staunend in die Flammen sehen,

wie einst als Kind vor Glück vergehn.

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Nicht nur hinter den Wolken

Es war einmal ein Mann,

der hatte Spaß am Lachen.

Er machte sich zum Clown

und trug verrückte Sachen.

 

Die Botschaft, die er sang,

die war so wie das Leben.

Mal ernst, mal Ironie,

er hatte viel zu geben.

 

Du hörst heut noch Kinder singen,

vom Clown und seinem Traum.

Die Strophen, die erklingen

erfüllen jeden Raum.

 

Denn

nicht nur

hinter den Wolken

scheint ein Licht.

Du mußt hoffen und glauben,

dann übersiehst Du es nicht.

 

Es ist schon lange her,

da sang er seine Lieder.

Heut gibt es ihn nicht mehr

doch hört man immer wieder

 

… nicht nur

hinter den Wolken

scheint ein Licht.

Du mußt hoffen und glauben,

dann übersiehst Du es nicht.

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Bitte glaube nicht …

Es tut schon lange nicht mehr weh,

wenn ich dich irgendwo noch seh;

drum bitte glaube nicht,

du würdest mir sehr fehlen.

Ich geh den Weg  jetzt ganz allein

und brauch dich nicht, um stark zu sein,

drum bitte glaube nicht,

du würdest mir sehr fehlen.

 

Ich mach jetzt nur noch was ich will,

und suche mir mein eignes Ziel,

drum bitte glaube nicht,

du würdest mir sehr fehlen.

Ich hab ein Job, der mir viel gibt

und einen Hund, der mich sehr liebt,

drum bitte glaube nicht,

du würdest mir sehr fehlen.

 

Ich geh nun oft mir Freunden aus

und sitz nicht mehr allein zu Haus,

drum bitte glaube nicht,

du würdest mir sehr fehlen.

Ich leb mein Leben ganz spontan,

doch bitte schau mich nicht so an

 

und bitte sage nicht

ich würde dir sehr fehlen …

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So total normal

Selbstgerecht

das Urteil gefällt

über den,

der sein Geld nicht zählt.

 

Der lebt um zu leben

und Neid nicht mal kennt.

Der Hoffnung will geben

und die Wahrheit beim Namen nennt.

 

So total normal

und richtig im Kopf

Erhobene Hand,

geschlossene Wand,

gegen die, die anders sind.

Und hinter verschlossenen Türen,

ganz heimlich,

schlagen sie ihr Kind.

 

Eingesperrt,

die Lüge stirbt nie

über den,

der nicht denkt wie sie.

 

Der sieht um zu sehen

und kein Schritt bereut.

Der Glück will verstehen

und die Träume nicht heimlich träumt.

 

So total normal

und richtig im Kopf.

Erhobener Arm,

verlogener Scham

gegen die, die anders sind.

Und hinter verschlossenen Türen,

ganz heimlich,

schlagen sie ihr Kind.

 

 

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… mit dem Strom

Paß dich an, an dieses Leben

hat man mir als Kind gesagt.

Willst du wirklich etwas werden,

geht es nicht, dass du laut fragst.

 

Grauer Alltag wurd‘ geboren,

ja und ich war mittendrin.

Doch ich fühlte mich verloren,

wußte nicht mehr, wer ich bin.

 

Nein, ich wollte nicht ertrinken,

in dem Sog des grauen Tag.

Neue Wege sind zu finden,

einfach tun, was man auch mag.

 

Du bist stark,

doch ich bin stärker,

denn keine Träne

läßt mich schwimmen

mit dem Strom.

 

Meine Träume sollten sterben,

ich ich hab‘ gekämpft wie nie

Denn die Träume, die noch leben

sind viel mehr als Phantasie.

 

Vielleicht kannst du mich verstehen,

vielleicht lachst du über mich.

Vielleicht willst du mit mir gehen,

denn du ahnst, ich brauche dich.

 

Ihr seid stark,

doch wir sind stärker,

denn keine Träne

läßt uns schwimmen

mit dem Strom

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Kleiner Komödiant

Der Vorhang fällt,

die Lichter gehen langsam aus.

Ich stehe nun

vor einer anderen Tür.

 

Ich klopfe an

und jemand fragt, wer draußen sei.

Ich sage: hier steht nur

ein kleiner Komödiant.

 

Ich bin getanzt,

getanzt durch dieses Leben,

hab oft gewagt und viel zu oft verlor’n.

Ich habe gelacht, obwohl ich heimlich weinte;

Augenblicke der Wahrheit lagen

neben falschem Schein.

 

Ich hab versagt,

gekämpft und dann gewonnen.

Ich hab geträumt von einem neuen Ziel.

Und dann gelernt, der Mensch liebt oft die Phrasen,

doch was ich blieb

war nur der Komödiant.

 

Ich bin getanzt,

getanzt durch dieses Leben.

Hab hoch gespielt und viel zu viel verlor’n.

Ich war ein Clown, ein Narr, ein großer Träumer,

Augenblicke der Wahrheit schwanden

neben falschem Schein.

 

Ich ging bergauf

um viel zu tief zu fallen.

Ich war allein, weil niemand zu mir hielt.

Doch ich stand auf

und suchte mir mein eigenen Weg;

jetzt bin ich hier;

der kleine Komödiant.

 

Schau ich zurück,

dann will ich nichts bereuen.

Augenblicke des Lebens

eines kleinen Komödiant.

 

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Will keine Stunde missen

Kein Traum war mir zu bunt,

kein Kampf war mir zu schwer.

Hab geweint und gelacht

und wollte immer mehr.

 

War am Boden zerstört,

um wieder aufzustehn.

Hab viel zu oft geliebt

und dann den Schmerz gesehn.

 

Und doch – will ich keine Stunde missen,

keinen noch so kleinen Schritt vergessen,

denn er zeigt mir – er zeigt mir ganz einfach

…das ich lebe.

 

 

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Es ist ein halbes Leben her

Es ist ein halbes Leben her,

die Schritte fielen mir noch schwer.

Du nahmst mich an die Hand;

ich fühlte mich dabei – so sicher wie noch nie zuvor.

 

Es ist ein halbes Leben her,

die ersten Worte und noch mehr.

Du warst so stolz auf mich;

die Jahre sind vorbei – so wie die Zeit nun Mal vergeht.

 

Und teilst Du heut auch noch mein Leben,

ist es doch anders als es war.

Die alte Zeit kann man nicht halten,

sie ist gestorben – irgendwann.

 

Es ist ein halbes Leben her

der erste Alltag fiel richtig schwer.

Du hast mir Mut gemacht

die Tränen weggewischt – und mir die Kraft so oft geschenkt.

 

Es ist ein halbes Leben her,

mir kommt es fast wie gestern vor.

Heut geh ich meinen Weg

hab Kinder die mich sehn – so wie ich damals dich gesehn.

 

Und teilst Du heut auch noch mein Leben

ist es doch anders als es war …

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