augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Was sich reimt ist ein Gedicht

Was sich reimt ist ein Gedicht,

das weiß der Hund – die Katze nicht.

 

Der Vogel ist besonders schlau,

der Himmel mittags manchmal blau.

 

Im Dunklen kann man gar nichts sehn,

im Sommer wir gern barfuß gehn.

 

Bäume stehen oft im Wald,

wenn Du frierst, dann ist Dir kalt.

 

Auf einem Stuhl man sitzen kann,

im Winter kommt der Weihnachtsmann.

 

Fünf Zehen sind an Deinem Fuß

und nun ist mit dem Reimen Schluß

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Lebens-Durchbruch

Schreien

verlorene Träume

betrauern.

 

Suchen

geschlossenen Kreislauf

durchbrechen.

 

Hoffen

lebendige Sehnsucht

erleben.

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Einfach nur Ja

Einfach nur

Ja

unversteckt offen

zum Trotz

gegen die schwarzen Schatten.

Einfach nur

Ja

voll Optimismus

kein Wort

und kein Phrasengerede.

Einfach nur

Ja

zum diesem

Leben.

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Selbstmitleid

Dort stehen sie

zusammen

stöhnend, klagend

wie schlecht es doch sei

dieses Leben.

 

Dort reden sie

gemeinsam

wütend, fordernd

über ihre Not

in ihrem Leben.

 

Im Hintergrund

weint ein Kind

traurig, enttäuscht

mit dem Bettler

um die Wette.

 

Selbstmitleid

geprägte Lebensvarianten

verdrängen

die Blicke

der wahren Realität.

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Impressionen im Schnee

Impressionen im Schnee

Unberührt verführt zum Träumen auf den Winterwunderbäumen

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Weine nicht um mich

Weine nicht um mich,

der Vorhang fällt

die Lichter gehen

langsam aus.

 

Weine nicht um mich,

und lass mich los.

Straße der Freiheit

reicht die Hand.

 

Weine nicht um mich,

auf der Suche

nach Deiner Antwort

dem warum.

 

Weine nicht um mich,

jede Träne

vergißt einen Teil

unserer Zeit.

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Verlorene Kinder

Verlorene Kinder

weinen.

 

Verlorene Hände

greifen.

 

Verlorene Körper

fallen.

 

Verlorene Kinder

weinen

… niemals laut .

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…um zu leben

Bin hier

auf dieser Erde

schon seit mehr als

lange Zeiten.

 

War Kind

hab gelernt zu sein

um zu werden

so wie ich bin

 

War jung

hab probiert, was geht

um zu sehen

was nicht so gut.

 

War krank

so richtig gemein

um zu kämpfen

für mein Leben.

 

Bin hier

um auch zu bleiben

ganz ohne das

Streben nach Macht.

 

Bin ich

mag es zu schreiben

gut für die Seele

… und für mein Leben.

 

 

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Zweites Leben

Das Farbenspiel

der untergehenden Sonne

scheint nur für mich

vom Feuerwerker des

Himmels gemacht.

 

Die Weite der Gedanken

der Geruch der Freiheit

gewürzt mit dieser Portion

Sehnsucht

lässt Träume entstehen.

 

Regenschauer

zeigen zu schnell

den Weg zurück

und ich renne

in die Realität

meines zweiten Lebens.

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Bitte an die Zukunft

Manchmal

wenn ich überlege

wie es weitergeht

mit mir

mit Dir

mit dieser ganzen Welt

bekomme ich

ein flaues Gefühl

dort in der Magengegend

die sich immer wieder

meldet

wenn etwas gar nicht gut

scheint.

 

Manchmal

seh ich unsre Kinder

wie sie schon kämpfen

für das

was sie

eine Zukunft nennen

Vollgestopft mit

verlor’nem Wissen

moderner Vergangenheit

ohne die Gegenwart

zu sehn

einfach leben

spü’rn.

 

Gibt es eine Zukunft

dann bitte ich sie

geh sorgsam um mit uns

denn manchmal

wissen wir nicht

wirklich

was wir tun.

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