augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Gerüchteküche

Man hört sie flüstern,

die Köpfe schütteln:

das hätten sie nicht gedacht!

Hinter verschlossenen Türen

reden sie sich die Köpfe heiss;

– in der Gerüchteküche –

 

Sie sind wie Tiere,

die Beute suchen.

Sie finden bestimmt immer ein Schaf!

Hinter verschlossenen Türen

machen sie sich selber zum Narr;

– in der Gerüchteküche –

 

Du fragst

erstaunt,

wen ich denn meine?

 

Komm,

lass uns in den Spiegel sehen

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar »

Will nicht werden, will endlich sein

Morgen

WERDEN

wir die Welt verändern

 

Wir

WERDEN

das Leben genießen

nur unsere eigenen Wege gehen.

 

Übermorgen

WERDEN

wir gemeinsam reden

mit vielen Wörtern einfach nur jonglieren.

 

WERDEN

werden

WeRdEn

 

will

nicht

mehr

WERDEN

 

will

endlich

sein

 

Hinterlasse einen Kommentar »

glück fällt nicht einfach aus dem himmel

Stand da

schaute in den Himmel

mit erwartungsfrohen Augen

Stunde für Stunde

um festzustellen

Glück fällt nicht einfach aus dem Himmel

erst wenn man es nicht mehr erwartet,

steht es parat um zu zeigen

ich bin doch für dich da

Hinterlasse einen Kommentar »

Erntezeit

Die Zeit

der Tränen ist vorbei:

 

bin geschwommen, gerudert

und beinahe gekentert.

 

Habe Überschwemmungen aufgewischt

und Paniknachrichten ausgelöst.

 

Habe ausgedörrtes Land

ganz leicht bewässert.

 

Die Zeit

der Ernte ist gekommen.

Hinterlasse einen Kommentar »

Hilflosigkeit

Leere

Hilfslosigkeit

tobt

rücksichtslos

drängt

sich

aus

der

Tiefe

des

Bauches

hervor

und

verlangt

ihr

Recht

… zu leben

Hinterlasse einen Kommentar »

stelle keine Fragen mehr

Es gab eine Zeit

da habe ich alles hinterfragt

und viel zerstört

mit dieser Verbohrtheit.

Es gab eine Zeit

da habe ich nichts gewagt

und kaum gehört

aus tiefer Verbohrtheit.

Dann wurde ich

unsanft geweckt

und vom Schicksal geneckt

hätte es fast zu spät gecheckt …

… seitdem

stelle ich keine Fragen mehr

Hinterlasse einen Kommentar »

Mit meiner Maske

Wieder

dieses müde Gesicht,

das ich im Spiegel seh.

 

Wieder

der nicht geschminkte Blick,

der mir die Wahrheit sagt.

 

Doch dann

wasch ich mir den Frohsinn

ins Gesicht…

 

Und alles ist so wundervoll

und Regen scheint wie Sonnenschein

mit meiner Maske

aus Trug und Ironie …

Hinterlasse einen Kommentar »

Zerrbild

Handlanger

von irgendwem;

von wem auch immer.

 

Kommentarlos

akzeptiert.

Zerfressen,

zerfleischt;

hohl

– scheinbar –

Maschinerie,

Computer

programmiert.

Kurzschluss

ausgeschlossen,

so völlig undenkbar.

 

Zerrbild

nicht mehr

und

nicht weniger

Hinterlasse einen Kommentar »

Verlorene Kinder

Verlorene Kinder

weinen.

 

Verlorene Hände

greifen.

 

Verlorene Körper

fallen.

 

Verlorene Kinder

weinen

… niemals laut

Hinterlasse einen Kommentar »

ging verloren … beinahe

Ich will nicht mehr suchen,

ich will finden.

 

Ich will nicht mehr warten,

ich will handeln.

 

Ich will

ich möchte nicht mehr.

 

Ich mache

ich lasse nicht mehr machen.

 

Ich lebe,

lasse nicht mehr leben.

 

Ging verloren

… beinahe.

Hinterlasse einen Kommentar »