augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Wohin geht die Zeit?

Wohin geht die Zeit,wenn sie ein wenig Ruhe braucht?

 

Wohin flieht die Zeit, wenn sie einfach nicht weiter weiß?

 

Wer sind ihre Freunde, die ihr zur Seite stehen?

 

Wer sind ihre Feinde, gegen die sie sich wehren muss?

 

Wohin geht die Zeit, wenn sie mal eine Frage hat?

 

Wohin geht die Zeit ………?

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar »

Gedenken an Gedanken eines Tages

Manchmal

in Erinnerungen denken,

sich die Freude wiederschenken

die man spürte

an diesem einen Tag.

Manchmal

die Tür zum Gestern aufschließen,

Momente einfach genießen

die man lebte

an diesem einen Tag.

Manchmal

die Gedanken nur einfangen,

jenes Glücksgefühl erlangen

das man hatte

an diesem einen Tag.

Hinterlasse einen Kommentar »

… Feindschaft wird (II)

Das Kind (Teil II)

 

Vor kurzer Zeit ging ich wieder durch die Straßen,

da stand plötzlich so ein Typ vor mir.

Er sagte, er würd alle Ausländer hassen,

man kann sie nur treten wie ein Tier.

 

Und ich schaute ganz sprachlos in seine Augen,

spürte eine eigene Gefahr.

Ich kannte ihn, konnte es aber kaum glauben,

das er das Kind von damals war.

 

Ich mein

Deutschland gehört den Deutschen allein.

Wer dagegen ist, hält besser den Mund.

Ich mein

es kehrt bei uns bald die Ordnung ein,

alles andere wäre recht ungesund.

 

Er fühlt und denkt doch genauso wie Du,

hör ich das Kind von damals reden.

Heute lässt er keinen Ausländer in Ruh,

wieviel Unglück muss es noch geben?

 

Vor kurzer Zeit ging ich allein durch die Straßen

doch die Angst schlich langsam hinterher.

Sag, warum müssen so viele hassen,

denn ich habe keine Antwort mehr.

Hinterlasse einen Kommentar »

… wie aus Freundschaft (I) –

Das Kind

Ich ging allein durch die Straßen,

da stand plötzlich ein Kind vor mir.

Es wirkte so klein und verlassen;

ich fragte: „was ist los mit Dir?“

 

Mein Freund, der hat dunkle Augen,

fing das Kind leis zu reden an.

Und Du kannst es mir wirklich glauben,

das er die schönsten Spiele kann.

 

Man meint,

ich darf den Freund nicht mehr sehn,

weil die Eltern keine Deutschen sind.

Man meint,

ich müsste das doch verstehn;

wer spielt schon mit ’nem Ausländerkind.

 

Er fühlt und denkt genau wie Du,

doch Angst regiert schon sein Leben.

Wenn ich das sag, hört niemand zu,

muss es erst ein Unglück geben?

 

Ich ging allein durch die Straßen

und hörte noch immer das Kind.

Warum können viele nur hassen,

wo wir doch alle Menschen sind.

Hinterlasse einen Kommentar »

…was war

HOFFNUNG

die aus dem Tag

gewachsen

Traumgebilde

sterben lässt.

 

PHANTOM

Vergangenheit

verflüchtigt

sich Stück für Stück

wie die Nacht.

 

TRÄNEN

ohne Chance

nur manchmal

erinnern sie

an das

… was war.

 

Hinterlasse einen Kommentar »

Ein Grashalm auf Reisen

Ein Grashalm reckte seinen Kopf

hinauf zum hellen Licht.

Ein Junge nahm ihn bei dem Schopf

sich wehren nutzte nicht.

 

Das Kind, das warf  ihn hoch hinaus

ein Vogel kam heran.

„Aus dir, da bau ich mir ein Haus,“

sprach er den Grashalm an.

 

Der Grashalm sagte: „Aber nein,

ich bin doch viel zu grün.

Und ausserdem auch viel zu klein,

kannst du das denn nicht fühl’n?“

 

Der Vogel flog mit ihm ein Stück,

liess ihn dann doch noch gehn.

Der Grashalm schaute kurz zurück

und wurd nie mehr gesehn.

 

Hinterlasse einen Kommentar »

es ist winter …

Der erste Schnee

grüßt die graue Welt:

Übermütige Flocken

in gelassener Heiterkeit

verdrängen die Tränen

der Schwermut.

Die Leichtigkeit

lebt im Augenblick.

Verlorene Kinderträume

tanzen durch die schneebedeckte Stadt;

erwartungsfrohe Hoffnung

an das Leben.

Hinterlasse einen Kommentar »