augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

Sonnenblumige Träume: „ich wär‘ so gern ein Walnußbaum“

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Beruhigende Dunkelheit

Habe ich Angst?

Nein, ich habe keine Angst.

Da schaut mich diese kahlköpfige Frau mit fragenden Augen aus dem Spiegel an.

He, was willst Du?

Lass mich zufrieden, ich habe Dich nicht gerufen …

Habe ich Angst?

Nein, ich habe keine Angst.

Mache nur ganz schnell alle Lichter aus und genieße diese beruhigende Dunkelheit um mich herum.

Halt mich fest.

Trag mich durch dieses Leben …

Habe ich Angst?

Nein, ich habe keine Angst.

Was willst Du von mir,  Du Ungeheuer des Tages, kannst mich nicht auffressen – bin tausendmal stärker.

Hau ab, hau endlich ab

und quäle nicht …

Habe ich Angst?

Nein, ich habe keine Angst.

Schließe die Augen um nicht zu sehen, was so sichtbar geworden ist.

                         Beruhigende Dunkelheit um mich herum; schenk mir die Kraft

hole mich nicht …

Habe ich Angst?

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Pusteblume – Augenblicklyric der Natur –

Ich ging

        gen Norden

               oder war es Süden?

 

Da sah ich

dich; inmitten der Sterilität.

 

Es schien mir

als würde nichts deinen Stolz brechen.

 

Dann kamen

Kinder; ich glaub es waren vier.

 

Verzaubert

blieben sie vor dir stehen.

 

Fast andächtig

pflückten sie dich.

 

… und dein Samen flog

                    durch die Luft.

 

… und er suchte sich

seinen Weg durch den Tag.

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