augenblicklyric

Lyric im Alltag – Augenblicke die im nichts verschwinden

eS mAg VErRüCkT sEIn

Es mag verrückt sein,

total übergeschnappt:

Da stand sie

mitten in einer Regenpfütze

und beobachtete

ihr

zertretenes Spiegelbild.

 

Es mag verrückt sein,

die Leute blieben stehen.

Man sah sie

am Rand von dieser Regenpfütze.

Sie beobachteten

das

zertretene Spiegelbild.

 

Es mag verrückt sein,

total übergeschnappt:

Die Leute gaben ihr Geld für das Spiel,

hielten es für große Kunst

das

zertretene Spiegelbild

 

Das Leben ist voller bunter Dinge

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Perspektive zweier Leben – in memorium –

Ich kann diese Leere in mir spüren,

weiter ziellos suchend herumirren.

 

Du kannst Dich alt fühlen,

die nächsten zwanzig Jahre.

 

Und wir spüren kaum

wie aus Tage

plötzlich Jahre werden.

 

Wir fragen uns dann

jeder für sich

nach der Perspektive.

 

Dabei ist

die Antwort

… so leicht.

 

 

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Nie ganz erwachsen

Ich bin

nie

ganz erwachsen geworden.

 

Ein Teil

von mir

ist immer noch

das Kind,

das staunend diese Welt entdeckt.

 

Ein Teil

von mir

ist immer noch

das Kind,

das auf Fragen eine Antwort sucht.

 

Ich werd‘

nie

ganz erwachsen sein.

,,, hoffentlich ,,,

Glück lebt im Verborgenen

 

 

 

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Der Ideale Mensch

Wenn ich

mir Fesseln anlege, um frei zu sein.

Wenn ich

jede Straße nur als Straße ansehe.

Wenn sich

in mein Gehirn tote Gedanken einschleichen.

Wenn sich

meine Persönlichkeit in Holz verwandelt.

Dann

hat man aus mir

den

Idealen Menschen

gemacht.

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Neugierige Käferkinder

Neugierige Käferkinder.

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Neugierige Käferkinder

Die Käfer Hans und Luther,

die sind noch ziemlich klein.

Zusammen mit der Mutter

leben sie unter ’nem Stein.

Hier ist es oft sehr dunkel,

das sieht wohl jeder ein.

Und Hans der fragt den Luther,

wie wär’s wohl ohne Stein?

Sie wühlen sich ganz heimlich

durch Steinchen und durch Gras.

So ’nen Pech, es regnet gerade

und beide werden naß.

Sie laufen bis zur Hecke,

die Füße tun schon weh.

Nur eine kleine Pause,

dort vorn im grünen Klee.

Es kommt ein großer Vogel

im Sturzflug auf sie zu.

Und Hans und Luther fliehen

direkt unter ’ne Kuh.

Sie wollen nur nach Hause,

schnell, schnell unter den Stein.

Sie rennen und sie stolpern

und sind endlich daheim.

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Sehnsucht eines Regenwurmes

Ein Wurm, der sich Hans-Georg nannt,

der war im ganzen Beet bekannt.

Es drückten ihn die Sorgen schwer,

er wollt‘ so gerne mal ans Meer.

Am Tag darauf erschien ein Mann,

der schaute sich das Würmlein an.

Und eh Hans-Georg sich versah,

da lag er in ’nem Eimer da.

Er fragte sich, oh Schreck, was nun,

was soll ich in dem Eimer tun?

Ganz plötzlich spürte er den Sand

und ahnte, den gibt’s hier am Strand.

Oh Graus, oh weh was dann geschah

ging unsrem Wurm doch ziemlich nah.

Der Angelhaken kennt kein Spaß,

zog Hans-Georg ins kühle Naß.

Er wand sich hin und wand sich her,

auf einmal – plumps – war er im Meer.

Ist das nicht wirklich wunderbar,

so werden Träume manchmal wahr.

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Illusion

Illusion

gewinnt die Macht über

Realität.

Traumgebilde der Phantasie

täuschen die tristen Hochhaussilos.

Mit einem Bein in den Schatten,

der die Nacht zur Wahrheit zwingt.

Verrat an dem eigenen ich,

daß gar nicht zu existieren scheint.

Ein Spaziergang auf dem Drahtseil,

obwohl es Übelkeit verursacht.

Illusion

verliert sich schleichend in

Realität.

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